Zwei unabhängige Trennverstärker, alle Ein- und Ausgänge sind gegeneinander potentialgetrennt.
Der Schaltausgang wertet Systemmeldungen aus.
Der Funktions-Signalkonverter DN 2050 bietet vier individuell konfigurierbare I/O-Ports, die als analoge oder digitale Ein- oder Ausgänge verwendet werden können. Diese I/O-Ports, sowie ein zusätzlicher Schaltausgang, können durch die von DRAGO entwickelte Cross-Port-Technologie beliebig miteinander kombiniert werden, um diverse Gerätefunktionen zu realisieren. Alle I/O-Ports sind vollständig potentialgetrennt und vor Überspannung, Kurzschluss und Verpolung geschützt.
Über das Dateimenü können Sie Ihre Konfigurationen laden und speichern.
Im Gerätemenü finden Sie die Übertragung der Konfiguration in das angeschlossene Gerät oder das Laden aus dem Gerät.
Zusätzlich können Sie ein Diagnosefenster aufrufen, um die aktuellen Messwerte und den Status des Gerätes zu sehen.
In den "Einstellungen" wählen Sie die Programm-Sprache aus.
Im Hilfemenü gelangen Sie zur Online-Hilfe. Sie können auch jederzeit mit [F1] die Hilfe zu dem selektierten Element aufrufen.
"Über DRAGOset" liefert Ihnen Informationen zu dem Programm.
Datensätze können Sie in Dateien speichern und in das Gerät übertragen. Genauso können Datensätze auch aus dem Gerät oder einer Datei in DRAGOset geladen werden.
Für eine eindeutige Zuordnung können Sie dem Konverter eine Messstellennummer (Tag) zuordnen. Die Nummer kann in den Geräten gespeichert werden, so dass das Gerät bei jedem Auslesen seinen Tag mit ausgibt.
Messstellennummern können bis zu 16 Zeichen enthalten, damit ist die Kennzeichnung nach DIN EN 60617, bzw. EN ISO 10628 (alt: DIN 28004) im Gerät möglich.
Mit der Betriebsart wählen Sie das Gesamtverhalten des Konverters aus. Sie können aus folgenden Gerätetypen wählen:
Zwei unabhängige Trennverstärker, alle Ein- und Ausgänge sind gegeneinander potentialgetrennt.
Der Schaltausgang wertet Systemmeldungen aus.
Der Splitter verdoppelt das Eingangssignal. Beide Ausgänge können verschieden programmiert werden, z.B. ein Strom- und ein Spannungsausgang.
Melde- und Schaltausgang können zusätzlich das Eingangssignal mit einem programmierbaren Grenzwert überwachen.
Der Eingangsbereich wird aufgesplittet und auf die beiden Ausgänge aufgeteilt. Die Umschaltgrenze ist programmierbar.
Der Bereich unterhalb der Umschaltgrenze wird auf Ausgang 1 skaliert, der Bereich oberhalb auf Ausgang 2. In der programmierbaren Totzone (symmetrisch um die Umschaltgrenze) ist der Ausgang 1 bereits voll ausgesteuert, der Ausgang 2 jedoch noch auf 0 %.
Der aktive Bereich wird am Melde- und Schaltausgang gemeldet.
inaktiv | Ausgang 1 aktiv |
aktiv | Ausgang 2 aktiv |
Die beiden Eingangssignale werden miteinander verglichen.
Da die Eingänge jeweils vor dem Vergleich auf 0 bis 100 % des Eingangsbereichs skaliert werden, lassen sich so auch unterschiedliche Normsignale vergleichen, bspw. ein 4...20mA-Bereich mit einem 0...10V-Bereich.
Die Schaltausgänge zeigen an, welcher Eingangswert größer ist. Jeder Schaltausgang kann auch invertiert werden.
Beide Eingangssignale werden miteinander verglichen. Das jeweils kleinere Signal wird an Ausgang 1 (MIN), das größere an Ausgang 2 (MAX) ausgegeben.
Der Schaltausgang zeigt die Zuordnung an:
inaktiv | Eingang 1 -> Ausgang 1 Eingang 2 -> Ausgang 2 |
aktiv | Eingang 1 -> Ausgang 2 Eingang 2 -> Ausgang 1 |
Der Steuereingang betätigt einen Umschalter, der das Eingangssignal wahlweise auf Ausgang 1 oder 2 lenkt. Der nicht verwendete Ausgang geht auf einen konstanten, programmierbaren Wert.
inaktiv | Eingang -> Ausgang 1 |
aktiv | Eingang -> Ausgang 2 |
Der Schaltausgang folgt dem Steuereingang. Steuereingang und Schaltausgang können invertiert werden.
Der Schaltverstärker gibt das Schaltsignal potentialgetrennt an dem Melde- und dem Schaltausgang aus, das Signal kann in den Einstellungen invertiert werden.
Ausgang 1 und 2 geben jeweils eine konstante programmierbare Spannung oder Strom aus, um bspw. den Sensor zu versorgen. Mit dem programmierbaren Grenzwert lassen sich Schwellwerte überprüfen, z.B. für einen NAMUR-Kontakt.
Zusätzlich zu dem Trennverstärker (Eingang 1 auf Ausgang 1) gibt es einen Grenzwertschalter.
Überwacht werden können Schwellwerte oder Wertebereiche mit Schaltpunkt und Hysterese.
Der Grenzwert steuert den Schaltausgang 2, den Melde- und Schaltausgang.
Verrechnung der beiden Eingangssignale.
Ausgang 1 (ADD)
(Eingang 1 + Eingang 2) / 2
Ausgang 2 (DIFF)
Eingang 1 − Eingang 2
Durch Skalierungsmöglichkeiten in Ein- und Ausgängen lassen sich die Signale auch gewichtet verrechnen.
Der Schaltausgang wird aktiv, wenn Eingang 1 kleiner als Eingang 2 ist.
Der Trennverstärker hat einen Ausgang 1 mit Memoryfunktion und einen kontinuierlichen Ausgang 2.
Bei aktivem Steuereingang wird der Ausgang 1 eingefroren, er folgt nicht mehr dem Eingangssignal. Wird der Steuereingang wieder inaktiv, dann bildet der Ausgang wieder den aktuellen Eingangswert ab.
Der Schaltausgang folgt dem Steuereingang. Steuereingang und Schaltausgang können invertiert werden.
Der Trennverstärker hat einen Ausgang 1 mit Auto/Hand-Umschaltung und einen kontinuierlichen Ausgang 2.
Bei aktivem Steuereingang wird der Ausgang 1 auf einen konstanten, programmierbaren Wert gesetzt, er folgt nicht mehr dem Eingangssignal. Wird der Steuereingang wieder inaktiv, dann bildet der Ausgang wieder den aktuellen Eingangswert ab.
Der Schaltausgang folgt dem Steuereingang. Steuereingang und Schaltausgang können invertiert werden.
Zusätzlich zu einem Trennverstärker (Eingang 1 auf Ausgang 1) gibt es einen Meldekontakt, mit dem das Eingangssignal bewertet werden kann.
Überwacht werden können Schwellwerte oder Wertebereiche mit Schaltpunkt und Hysterese.
An Ausgang 2 wird ein programmierbarer, konstanter Strom oder eine konstante Spannung ausgegeben.
Bei der Steuerung von Ventilen wird der Eingangsbereich auf die beiden Ausgänge aufgeteilt.
Bei der Umschaltgrenze (Sollwert) und in der Totzone (symmetrisch um die Umschaltgrenze) sind beide Ausgänge auf Null. Bei Abweichungen wird der jeweilige Ausgang ausgesteuert.
Der aktive Bereich wird am Melde- und Schaltausgang gemeldet.
inaktiv | Ausgang/Ventil 1 |
aktiv | Ausgang/Ventil 2 |
Multiplikation der beiden Eingangssignale.
Ausgang 1 (MUL)
(Eingang 1 * Eingang 2) / 100%
Durch die Skalierungsmöglichkeiten der Ein- und Ausgänge lassen sich beispielweise Querabhängigkeiten reduzieren oder kompensieren.
An Ausgang 2 wird ein programmierbarer, konstanter Strom oder eine konstante Spannung ausgegeben.
Der Schaltausgang wertet Systemmeldungen aus.
Division der beiden Eingangssignale.
Ausgang 1 (DIV)
(Eingang 1 * 100%) / Eingang 2)
Durch die Skalierungsmöglichkeiten der Ein- und Ausgänge lassen sich beispielweise Querabhängigkeiten reduzieren oder kompensieren.
An Ausgang 2 wird ein programmierbarer, konstanter Strom oder eine konstante Spannung ausgegeben.
Der Schaltausgang wertet Systemmeldungen aus.
Überwachung einer redundanten Messwertübertragung. Es wird geprüft, ob an einem Eingang ein Fehler vorliegt (z.B. als NAMUR-Grenzen gemäß NE43).
Der Ausgang 1 folgt dem Eingang 1 solange hier kein Fehlersignal erkannt wird. Bei Eingangsfehler wird der Ausgang automatisch auf den Eingang 2 umgeschaltet.
Der Ausgang 2 und der Schaltausgang melden den Fehlerfall.
Beim Schleppzeiger bleibt der Ausgang 1 (MIN) auf dem kleinsten Wert und der Ausgang 2 (MAX) auf dem größten Wert stehen. Die Ausgänge ändern sich nur, wenn MIN unterschritten, bzw. MAX überschritten wird.
Die Ausgänge lassen sich über den Reseteingang auf den aktuellen Messwert zurücksetzen.
Der Schaltausgang folgt dem Steuereingang. Steuereingang und Schaltausgang können invertiert werden.
Diese Betriebsart ist für spezielle kundenspezifische Lösungen reserviert. Die interne Verschaltung und die Eigenschaften der Gerätekomponenten wird im Werk programmiert.
Bis zu 5 ausgewählte Parameter können für den Anwender zugänglich gemacht werden.
Bei Standardgeräten hat diese Betriebsart keine Funktion.
Grundsätzlich wird der Messbereich des Eingangs auf 0 bis 100 % abgebildet. Bei Bereichen wie 4 bis 20 mA wird der Offset (hier 4 mA) direkt abgezogen:
4 mA sind dann 0 % und
20 mA sind dann 100 % des Messbereichs.
Die weitere Berechnung innerhalb des Gerätes, bis zum Ausgang, wird in Prozent [%] ausgeführt.
Die Eingangseinstellungen variieren etwas, abhängig von der gewählten Betriebsart.
Mit dem Eingangsfilter kann die Messrate und Mittlungstiefe des Eingangs beeinflusst werden.
Mit den Skalierungsmöglichkeiten kann das Eingangssignal konditioniert oder linearisiert werden. Zur Auswahl stehen:
Aus | keine Umrechnung |
Zero/Span | lineae Einstellung der Verstärkung und Offsetverschiebung. Hier gibt es 2 Varianten, den Offset zu verrechnen (siehe Formel) |
Eingebbare Kennlinie | In 21 Stützstellen geben Sie den Kennlinienverlauf vor |
Polynom | Mit einem Polynom 4. Ordnung wird das Eingangssignal verrechnet |
Der Ausgang wird grundsätzlich weiter in Prozent [%] des Ausgangsbereichs berechnet. Danach wird der Bereich 0 bis 100 % in den gewählten Ausgangsbereich (z.B. 4 bis 20 mA) skaliert und ausgegeben.
Die Einstellmöglichkeiten variieren etwas, abhängig von der gewählten Betriebsart.
Hier besteht die Möglichkeit, durch Invertierung des Ausgangs, die Kennlinie auf steigend oder fallend einzustellen.
Mit den einstellbaren Clipping-Grenzen kann der Ausgangswert begrenzt werden. Die Grenzen sind einzeln zuschaltbar.
Mit den Skalierungsmöglichkeiten kann der auszugebende Wert konditioniert bzw. gezielt mit einem unlinearen Verlauf versehen werden. Zur Auswahl stehen:
Aus | keine Umrechnung |
Zero/Span | lineae Einstellung der Verstärkung und Offsetverschiebung. Hier gibt es 2 Varianten, den Offset zu verrechnen (siehe Formel) |
Eingebbare Kennlinie | In 21 Stützstellen geben Sie den Kennlinienverlauf vor |
Polynom | Mit einem Polynom 4. Ordnung wird der Ausgabewert verrechnet |
Der Schaltausgang kann sowohl einen digitalen Signalzustand ausgeben, wie auch auf Statusmeldungen des Gerätes reagieren. Die gewünschten Signalquellen sind hier auszuwählen, bei mehreren Quellen werden diese ODER-verknüpft.
Das Ausgangssignal kann nicht in allen Betriebsarten ausgewählt werden.
Der Ausgabezustand kann zusätzlich invertiert werden (N/O bzw. N/C).
Mit dem Menüpunkt "Gerät | Diagnose ..." rufen Sie ein Diagnosefenster auf. In diesem Fenster erhalten Sie eine Übersicht über die aktuellen Werte an Ein- und Ausgängen und Meldungen des Konverters.
Für die Anzeige muss eine Verbindung mit dem Interfacekabel DZU 1201 vom PC zum Gerät bestehen.
Am unteren Rand sehen Sie die Firmwareversion des Konverters.
Abhängig von der Betriebsart und den gewählten Eingangsbereichen ändert sich die Beschaltung des Signal-Konverters. Auf dieser Grafik können Sie sehen, wie der Konverter in dieser Betriebsart beschaltet werden muss.